Stornorechnungen von Lieferanten: sauber verknüpft, nie doppelt bezahlt
Im März schickt Ihnen Ihre Designagentur die Rechnung RE-2041 über 2.380 €. Eine Woche später fällt Lena aus der Buchhaltung auf, dass der Stundensatz nicht stimmt. Die Agentur entschuldigt sich und schickt zwei Belege hinterher: die Stornorechnung ST-0107 über –2.380 € und die korrigierte Rechnung RE-2058.
Alle drei landen in ZEIT.IO bei den Eingangsrechnungen. Und in der Liste sehen alle drei gleich aus. Welche ist noch offen? Welche wurde storniert? Und warum lässt sich bei der Stornorechnung kein Minuszeichen in das Betragsfeld eingeben?
Lena schreibt eine Notiz ins Beschreibungsfeld, führt nebenher eine Excel-Liste und hofft, dass beim nächsten Zahllauf niemand die RE-2041 mitnimmt.

Ab sofort können Sie eine Eingangsrechnung als Stornorechnung kennzeichnen und direkt mit der Rechnung verknüpfen, die sie storniert. Beide werden in der Liste deutlich markiert.
Was sich jetzt ändert
Rechnung als Storno kennzeichnen
Wenn Sie eine hochgeladene Rechnung vervollständigen, finden Sie unter dem Lieferanten jetzt die Checkbox „Diese Rechnung ist eine Stornorechnung“. Setzen Sie den Haken, erscheint ein zweites Feld: „Storniert Rechnung“.
Die Auswahlliste zeigt die Rechnungen desselben Lieferanten, die noch storniert werden können – mit Rechnungsnummer, Datum und Bruttobetrag, die neueste zuerst. In unserem Beispiel wählt Lena RE-2041 – 14.03.2026 – 2.380,00 € und speichert.
Ist der Haken gesetzt, aber keine Rechnung ausgewählt, speichert ZEIT.IO nicht und weist Sie darauf hin: „Bitte wählen Sie die Rechnung aus, die mit dieser Rechnung storniert wird.“
Nur Rechnungen, die passen
Die Auswahlliste bietet nur Rechnungen an, die tatsächlich infrage kommen:
- vom selben Lieferanten wie die Stornorechnung,
- noch nicht storniert,
- nicht selbst eine Stornorechnung,
- nicht abgelehnt.
Ändern Sie den Lieferanten im Formular, aktualisiert sich die Liste sofort – sowohl bei einem bestehenden Lieferanten als auch, wenn Sie Name und E-Mail eines neuen Lieferanten eintragen. Gibt es bei einem Lieferanten nichts zu stornieren, steht dort: „Keine offenen Rechnungen dieses Lieferanten“.
Negative Beträge sind erlaubt
Eine Stornorechnung hat naturgemäß negative Beträge. Die Felder für Nettobetrag, Steuer und Bruttobetrag bei Eingangsrechnungen akzeptieren jetzt ein führendes Minuszeichen – die ST-0107 lässt sich also mit –2.380,00 € erfassen. Das gilt ebenso für die Beträge bei eingehenden Gutschriften und hochgeladenen Rechnungen.
Auf einen Blick erkennbar
In der Liste der Eingangsrechnungen sind beide Rechnungen jetzt hervorgehoben – genau wie bei den Ausgangsrechnungen:
- die stornierte Rechnung (RE-2041) erhält ein Totenkopf-Symbol. Der Tooltip lautet „Diese Rechnung wurde storniert mit ST-0107!“
- die Stornorechnung (ST-0107) erhält ein Kreuz-Symbol mit „Dies ist eine Storno-Rechnung für RE-2041.“
Die korrigierte Rechnung RE-2058 bleibt unverändert – sie ist die einzige, die noch bezahlt werden muss.
Korrekturen bleiben möglich
Die falsche Rechnung erwischt? Wählen Sie die richtige aus oder entfernen Sie den Haken. ZEIT.IO nimmt die Markierung „storniert“ an der ursprünglichen Rechnung automatisch zurück. Dasselbe passiert, wenn Sie die Stornorechnung ganz löschen.
Organisations-Admins können die Verknüpfung auch nachträglich im Tab Einstellungen setzen oder ändern – selbst wenn die Rechnung bereits freigegeben ist.
Alles im Verlauf
Jede Verknüpfung und jede Änderung wird im Verlauf beider Rechnungen festgehalten – etwa „was cancelled by ST-0107“ an der Originalrechnung und „marked as cancellation of RE-2041“ an der Stornorechnung. So ist auch Monate später nachvollziehbar, wer wann was verknüpft hat.
Was gleich bleibt
- ZEIT.IO prüft nicht, ob die Beträge zueinander passen. Eine Stornorechnung muss nicht exakt den negativen Betrag der Originalrechnung haben – Teilstornos bleiben möglich.
- Rechnungen, die Sie automatisch aus der ZEIT.IO-Organisation eines Lieferanten erhalten, behalten ihre bisherige Kennzeichnung. Die direkte Verknüpfung mit der Originalrechnung wird bei ihnen noch nicht gesetzt.
Warum das wichtig ist
Eine versehentlich bezahlte stornierte Rechnung kostet Zeit, Nerven und eine unangenehme E-Mail mit der Bitte um Rückerstattung. Mit der neuen Verknüpfung zeigt Ihnen die Liste der Eingangsrechnungen sofort, was noch offen und was erledigt ist. Stornierte Rechnungen werden außerdem beim SEPA-Zahlungsexport übersprungen – die RE-2041 kann also nicht mehr in den nächsten Zahllauf rutschen.
Keine Excel-Liste nebenher, keine Notizen im Beschreibungsfeld. Storniert heißt storniert – für alle sichtbar.