In der Google-Suche zählt künftig nicht nur das Ranking, sondern die Auswahl als KI-Quelle. Neben klassischem SEO gewinnen strukturierte Inhalte und sichtbare Expertise (EEAT) an Bedeutung, damit sowohl Nutzer als auch KI Informationen optimal erfassen.
Mit AI Overviews und generativen Antworten verschiebt sich die Sichtbarkeit in Google: Nicht nur Rankings zählen, sondern ob Ihre Inhalte als Quelle ausgewählt und zitiert werden. Klassisches SEO bleibt die Basis – aber Gewinner sind Websites, die Themen sauber strukturieren, EEAT sichtbar machen und Inhalte so aufbereiten, dass Nutzer und KI sie schnell verstehen.
Suchintention: Inhalt muss das Problem wirklich lösen
Tiefe: Kontext statt dĂĽnner Texte
Vertrauen: klare Absender, Expertise, Aktualität
Merksatz: KI ersetzt SEO nicht – sie erhöht die Qualitätsmesslatte.
3. GEO kurz erklärt: SEO reicht nicht mehr bis zur Quelle
Wir nutzen dafür den Begriff GEO (Generative Engine Optimization): SEO optimiert primär für Rankings & organischen Traffic. GEO optimiert zusätzlich dafür, in generativen Systemen (z. B. AI Overviews) als zitierfähige Quelle ausgewählt zu werden.
GEO ist kein Ersatz, sondern eine Erweiterung von SEO: Content, Struktur, Entitäten/Begriffe, EEAT und technische Sauberkeit greifen enger ineinander.
4. Was KI-gestĂĽtzte Suche wirklich bewertet (praxisnah)
„TYPO3 Agentur Mannheim“ → Entscheidungsbedarf: Referenzen, Vorgehen, Vertrauen, Kontakt
Gleiche Technologie – komplett andere Erwartung. Wer die Intention verfehlt, verliert unabhängig vom Keyword.
4.2 Kontext & Themencluster schlagen Einzelartikel KI bevorzugt Inhalte, die ein Thema ganzheitlich abdecken. Ein isolierter Blogartikel ohne Anbindung wirkt wie „Einzelwissen“. Gewinner sind Websites mit erkennbaren Themenclustern (Hub + Unterseiten + starke interne Verlinkung).
4.3 Struktur schlägt Textmenge KI „liest“ strukturiert. Bevorzugt werden:
klare H2/H3-Logik
kurze Absätze
Listen, Tabellen
FAQs (wo sinnvoll)
Definitionen & direkte Antworten am Anfang
Unstrukturierte Textwüsten verlieren – egal wie lang sie sind.
5. Das ADVA-Framework: Zitierfähigkeit in 5 Bausteinen
Wenn AI Overviews Quellen auswählen, passiert das nicht zufällig. In Projekten arbeiten wir mit einem einfachen Raster:
Verlinkte Tiefe (interne Links ins Cluster + passende externe Quellen)
Wenn einer dieser Bausteine fehlt, wird Inhalt oft „lesbar“, aber nicht „zitierbar“.
6. Beispiel (Vorher/Nachher): so wird ein Absatz zitierfähig
Vorher (typisch): „Ein TYPO3 Update ist wichtig, um sicher und modern zu bleiben.“
Nachher (zitierfähig): „Ein TYPO3 Update ist die Aktualisierung von Core und Extensions auf eine unterstützte Version, um Sicherheitslücken zu schließen und Kompatibilität zu sichern. In der Praxis umfasst es Versionssprung-Planung, Extension-Checks, Testsystem, Deployment und Monitoring.“
Warum das besser funktioniert:
klare Definition
konkreter Umfang
weniger Marketing, mehr Substanz
7. Interne Verlinkung: der unterschätzte KI-Hebel
Interne Links sind nicht „nur SEO“ – sie sind Kontextsignale.
AI Overviews können die CTR drücken – ohne dass Ihr Business automatisch verliert. Entscheidend ist, ob Sichtbarkeit qualifizierte Nutzer und Conversions erzeugt (direkt oder indirekt).
Mess-Setup (praktisch):
SISTRIX (SEO-Sichtbarkeit & Wettbewerb)
Sichtbarkeitsindex & Verzeichnisse/Hosts: Welche Bereiche gewinnen/verlieren ĂĽber 28/90 Tage?
Keyword-Sets nach Intent: getrennt auswerten nach informational vs. commercial (z. B. Ratgeber vs. Leistungsseiten).
SERP-Features im Blick: Wo tauchen Featured Snippets/AI-lastige SERPs auf (als Risiko fĂĽr CTR) und wo nicht?
Wettbewerbsvergleich: Sichtbarkeitsverschiebungen gegen Wettbewerber einordnen (Marktbewegung vs. eigenes Problem).
etracker (Wirkung, Qualität, Conversions)
Conversion Rate & Lead-Qualität: nicht nur Visits zählen, sondern Formular-Leads, Anrufe, Mail-Klicks, Downloads – inkl. Qualität/Weiterverarbeitung (z. B. über Ziele/Conversion Events).
Customer Journeys / Kanalpfade: SEO wirkt oft als Anbahner. Prüfen, wie häufig organischer Einstieg später zu Direct/Brand/Referral-Conversions führt (Assists).
Landingpage-Performance: Welche organischen Einstiegsseiten liefern Engagement und Conversions – auch wenn die Klickzahlen stagnieren?
Consent nachvollziehbar: Consent-Logik dokumentieren, Consent-Raten beobachten; sonst sind Vorher/Nachher-Vergleiche nach Anpassungen wertlos.
Kernpunkt: SEO-Reporting wird unternehmerischer – weg vom reinen „Rankingreport“, hin zum Wirkungsnachweis aus Sichtbarkeit (SISTRIX) + Ergebnis/Business-Impact (etracker).
9. Was gerade NICHT funktioniert (und warum)
Content-Masse ohne Substanz: viel Text, wenig Antwort → wird überflogen, nicht zitiert
Schema-Spam: unpassende FAQ/HowTo-Markups → kann Vertrauen kosten
Anonyme Inhalte ohne Absender: fehlende Autoren/Expertise-Signale
„KI-Texte“ ohne Redaktion: generisch, austauschbar, nicht differenzierend
10. Quick Wins fĂĽr diese Woche (ohne Relaunch)
Pro Kernseite eine Direktantwort oben ergänzen (2–3 Sätze).
H2/H3 als echte Fragen/Teilprobleme formulieren (nicht als Marketingslogans).
Autorenbox + Aktualisierungsdatum bei erklärenden Inhalten ergänzen.
Structured Data prĂĽfen: Article/FAQ/HowTo nur dort, wo es inhaltlich wirklich passt.
Was das fĂĽr Ihre Website bedeutet
Im KI-Zeitalter gewinnt nicht die Website mit den meisten Texten, sondern die mit den klarsten Antworten, der besten Struktur und sichtbarer Expertise.
ADVA verbindet dafür Technik und Inhalt: TYPO3-Architektur, SEO/GEO, Tracking und Content-Optimierung so, dass Google Ihre Seiten nicht nur indexiert – sondern als Quelle versteht.
Wenn Sie das konkret prĂĽfen wollen:
ADVA bietet einen kompakten AI-Visibility-Check für 5 Kernseiten (Struktur, EEAT, interne Linklogik, Messbarkeit) inkl. priorisierter Todos und Aufwandsschätzung. → adva.de