ZEIT.IO API-Anfragelimits verstehen
Wenn du die ZEIT.IO API nutzt, um eigene Tools anzubinden, Arbeitsabläufe zu automatisieren oder Software von Drittanbietern zu integrieren, bist du vielleicht schon über den Begriff „Rate Limiting" gestolpert. Dieser Artikel erklärt, was Anfragelimits sind, wie sie bei ZEIT.IO funktionieren und was du tun kannst, wenn du an ein Limit stößt.
Was ist ein Anfragelimit?
Ein Anfragelimit legt fest, wie viele Anfragen ein Client innerhalb eines bestimmten Zeitfensters an unsere Server stellen darf. Stell es dir wie eine Drehtür vor – pro Minute können nur so viele Personen hindurchgehen. Anfragelimits schützen den Dienst für alle: Sie verhindern, dass ein einzelner Nutzer oder ein automatisiertes Skript die Server versehentlich (oder absichtlich) überlastet und das Erlebnis für andere verschlechtert.

ZEIT.IO Anfragelimits auf einen Blick
| Wer du bist | Limit |
|---|---|
| Authentifiziert mit dem API-Schlüssel einer bezahlten Organisation | 3.000 Anfragen pro 5 Minuten |
| Alle anderen (Browser-Sitzungen, kostenloser Tarif) | 300 Anfragen pro 5 Minuten |
Das entspricht ungefähr 600 Anfragen pro Minute für bezahlte API-Nutzer und 60 Anfragen pro Minute für alle anderen.
Woran erkennt ZEIT.IO, wer ich bin?
Wenn du API-Anfragen mit einem API-Schlüssel stellst, prüft ZEIT.IO, ob dieser Schlüssel zu einer bezahlten Organisation gehört. Falls ja, werden deine Anfragen gegen das höhere Limit gezählt. Wenn du die App im Browser nutzt oder ein kostenloses Konto verwendest, werden deine Anfragen anhand deiner IP-Adresse verfolgt und unterliegen dem Standardlimit.
Was passiert, wenn ich das Limit erreiche?
Überschreitest du dein Anfragelimit, antwortet die API mit:
HTTP 429 Too Many Requests
Deine Anfragen werden automatisch wieder erfolgreich, sobald das 5-Minuten-Fenster zurückgesetzt wird. Du musst nichts weiter tun – warte kurz und versuche es erneut.
Tipps, um innerhalb der Limits zu bleiben
1. Antworten auf deiner Seite zwischenspeichern.
Wenn deine Integration immer wieder dieselben Daten abfragt (z. B. eine Liste von Projekten oder Teammitgliedern), speichere das Ergebnis lokal und aktualisiere es nur bei Bedarf.
2. Enge Abfrageschleifen vermeiden.
Statt jede Sekunde auf neue Daten zu prüfen, verteile die Anfragen – alle 30 Sekunden oder sogar alle paar Minuten reicht in der Regel völlig aus.
3. 429-Antworten sauber behandeln.
Baue in deine Integration eine kurze Pause ein, wenn du eine 429-Antwort erhältst. Ein paar Sekunden warten vor dem nächsten Versuch ist alles, was nötig ist.
4. Auf einen bezahlten Tarif upgraden.
Wenn deine Integration tatsächlich mehr Spielraum benötigt, gibt dir eine bezahlte ZEIT.IO-Organisation ein 10-fach höheres Limit. Details findest du auf unserer Preisseite.
Anmeldeversuche
Aus Sicherheitsgründen werden Anmeldeversuche separat und deutlich strenger begrenzt: 5 Versuche pro 20 Sekunden pro IP-Adresse. Das schützt Konten vor Brute-Force-Angriffen auf Passwörter. Falls du nach mehreren fehlgeschlagenen Anmeldungen vorübergehend gesperrt wirst, warte einfach kurz und versuche es dann erneut.
Fragen?
Wenn du glaubst, unerwartet an Anfragelimits zu stoßen, oder dein Anwendungsfall höhere Limits erfordert, wende dich gerne an unser Support-Team unter support@zeit.io. Wir helfen dir gerne weiter.